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Alle reden davon, dass man(n)/frau auch im Alter sich fortbilden sollte. Das große Thema „Lebenslanges Lernen“. Aber WARUM? und FÜR WEN? Was hab ICH davon?

Sie sagen sich jetzt sicher auch: Ich hab doch schon so viel gemacht. Und warum jetzt noch mehr? Schule, Studium oder Ausbildung und das ein oder andere Praktikum – das ist endlich geschafft: Ich hab alles gelernt, was ich brauche.

Diese ironische Darstellung stimmt natürlich ganz und gar nicht.

Im Gegenteil: Wer sich daran hält, wird es im späteren Berufsleben schwer haben, sich durchzusetzen. Lebenslanges Lernen ist keine Urteil, sondern eine wichtige Einstellung, die große Chancen bringt. Nicht nur beruflich, sondern auch privat in der Persönlickeitsentwicklung. Lebenslanges Lernen ist wichtig und es gibt verschiedene Wege zu lernen…

Quelle: https://karrierebibel.de/lebenslanges-lernen/

Sie sagen jetzt sicher: Ja, schön und gut – dann mach ich eben mal einen Kurs bei der Volkshochschule oder irgendetwas in der Richtung. EIN sehr guter Anfang – wenn es denn nicht dabei bleibt. Denn, sie werden schnell die Lust verlieren oder auch „Ausreden“ finden – keine Zeit, zu beschäftigt, passt an den angebotenen Tagen nicht, genug zu tun, Thema ist nicht interessant oder zu schwierig oder nicht die Themen, die einen weiterbringen – ja, wo wollen sie denn hin? Wissen sie das überhaupt? Oder lassen sie sich eher treiben? Wahrscheinlich finden sie sich in dem ganzen Fort- und Weiterbildungs-Irrgarten mit den ganzen Angeboten und Anbietern gar nicht zurecht. Kann ich ihnen nicht verübeln, überall gibt es zertifizierte, rezertifizierte und anerkannte Kurse, was soll man da überhaupt nehmen. Und die Themen reichen auch von Anti-Rauch-Kursen über geführte Rückführungen bis hin zu zertifizierten Management-Seminaren

Da fragt man sich zurecht, brauche ich das? Kann ich das beruflich oder privat für mich überhaupt nutzen und anwenden? Nun, manch einer flüchtet sich hier vielleicht aus irgendeiner unangenehmen Situation, um sich seinen Problemen nicht stellen zu müssen, andere wiederum versuchen ihre Langeweile damit zu befriedigen und „einfach etwas Sinnvolles zu tun“.

Ein bißchen Statistik

Dabei schreiben die Statistiker ganz andere Zahlen: die Deutschen gelten eher als Lern-Muffel.

Hier wird beschönigt, denn angesichts einer im EU-Durchschnitt äußerst bescheidenen Weiterbildungsbeteiligung von etwa einer Woche pro Jahr – Vollzeitstudierende über 25 eingeschlossen ist nicht wirklich viel. Das verdeutlicht der folgende empirische Befund: So waren „2012 in der EU 9,0 Prozent der 25- bis 64-Jährigen in einem Zeitraum von vier Wochen am Lebenslangen Lernen beteiligt. Die selbstgesetzte Zielmarke von 15 Prozent ist damit noch weit entfernt. Die Teilnahmequote hat sich zwischen 2005 und 2011 sogar von 9,5 auf 8,8 Prozent verringert.

Zugenommen hat nur das Lernen am Arbeitsplatz; andere Lernorte spielen eine geringe Rolle. Ernst Kistler (Direktor am Internationalen Institut für empirische Sozialökonomie (INIFES) in Stadtbergen bei Augsburg) warf im November 2009 deutschen Unternehmen vor, sie seien in Sachen Weiterbildung ihres Personals nicht aktiv genug. Deshalb sei ein gesetzlich verbriefter Weiterbildungsanspruch von Arbeitnehmern unverzichtbar, zumal „im Trubel der Leistungsverdichtung und Entgrenzung von Arbeit“ in der Betriebspraxis entsprechende Wünsche oft ins Leere liefen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Lebenslanges_Lernen

Statement

Ich bin der Meinung – jeder sollte für sich entscheiden, wann und was er lernen möchte. Dabei ist es egal, ob man das Gelernte nun unbedingt in der Praxis anwenden kann oder ob man sich einfach mal einen Kurs gönnt, der die Kreativität anregt oder vielleicht neue Ideen und Erkenntnisse bringt.

Schreiben sie uns an, wenn sie der Artikel zum Lernen „inspiriert“ hat. Gerne schicken wir ihnen Unterlagen über unsere Ausbildungen, Seminare und Kurse zu.

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Stefan Holzke


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